AOK 15 - KVA C - KVGr Gris Nez - Stp. 166 Saitenspiel (MKB Todt)  
Die Batterie war Teil der Fernunterstützungsbatterien an der französischen Kanalküste, die die geplante Landung in England unterstützen sollte. Ursprünglich auf den Namen Siegfried getauft wurde sie 1942 auf den Namen des bei einem Flugzeugabsturz um Leben gekommenen Konstrukteurs Dr. Fritz Todt umgetauft.
Die Batterie mit ihren vier Bunkern aus jeweils rund 800 Tonnen Eisen und 12000 qm Beton war mit 380 mm Geschützen aus dem Hause Krupp ausgerüstet.


Diese Bunker sind heute weitgehend verschüttet oder teil des Museums. Zugänglich sind die Geschützbunker 1 (Museum), Geschützbunker 2, im Wald gelegen und verschlossen, jedoch von aussen zu besichtigen. Der Geschützbunker 3 (zerstört) hingegen ist eingezäunt und nicht zugänglich. Geschützbunker 4 wiederum ist zugänglich, wenn auch aufgrund von Erdaufschüttungen nicht mehr innen zu besichtigen.

Die in der Batterie Todt eingesetzten Geschütze gehörten zur so genannten BISMARCK-Klasse und waren nach dem Abschluss des Flottenabkommens mit England im Jahre 1935 entwickelt worden. Bei den Geschützen handelte es sich um vier Einzelgeschütze, die bei Krupp in Essen entwickelt und gebaut wurden.
Bezeichnung: 38-cm SK L/52 C/34
Rohrgewicht: 110 Tonnen
Schussweite bei höchster Rohrerhöhung:
800 kg Sprenggranaten mit Kopf und Bodenzünder: 42 Km
800 kg Panzersprenggranate mit Bodenzünder: 42 Km 
475 kg Spezial Leichtgeschoss für Fernziele: 55,7 km 
Mündungsgeschwindigkeit:
Vo bei 800 kg Geschossen: 820 m/sec. 
Vo bei 475 kg Geschossen:  1050 m/sec. 
  
Die Kasematte 1 - Das Museum
Die Todtfront des Museums
Die ehemaligen Munitionsdurchreichen
 
Ausstellung im Geschützraum
 
 
Ausstellung im Untergeschoss
 
Kasematte 2 
Die im Wald versteckte Kasematte 2
 
Blick in den Geschützraum
 
Kampfschäden an der Rückwand
   
Kampfschäden an der Rückwand
 
Die zerstörte Kasematte 3
 
Die durch zwei Arbeiter versehentlich gesprengte und dadurch stark zerstörte Kasematte 3
 
 
Die Kasematte 4
Die zerstörte Todtfront der Kesematte 4 nach Erdarbeiten im Jahr 2003
 
Die zerstörte Todtfront der Kesematte 4 nach Erdarbeiten im Jahr 2003
 
 
Die Rückseite von Kasematte 4 im Jahr 2004
 
Blick vorbei an der Rückseite von Kasematte 4 im Jahr 2003
 
Blick in den Kapfraum mit dem zerstörten Geschützsockel
  
Der teilweise geflutete Kampfraum
 
Der Kampfraum von Kasematte 4 in voller Breite 
  
 
Im Gang hinter dem Kampfraum
  
Im Gang hinter dem Kampfraum
  
 
Im Inneren von Kasematte 4 im Jahr 2004
  
Im Inneren von Kasematte 4 im Jahr 2004
 
Im Inneren von Kasematte 4 im Jahr 2004
  
Im Inneren von Kasematte 4 im Jahr 2004
 
Die heute zerstörten Zeichnungen in Kasematte 4
 
Diese Zeichnungen und Inschriften wurden von Sprayern undwiederbringlich zerstört
  
Diese Zeichnungen und Inschriften wurden von Sprayern undwiederbringlich zerstört
 
Diese Zeichnungen und Inschriften wurden von Sprayern undwiederbringlich zerstört Diese Zeichnungen und Inschriften wurden von Sprayern undwiederbringlich zerstört