AOK 15 - KVA C - KVGr Gris Nez  
Der Bereich der Küstenverteidigungsgruppe Gris Nez benannt nach dem Cap Gris Nez schließt sich Westlich an den Abschnitt Wissant an und ist durch die große Batterien Tümmler (MKB Großer Kurfürst) und Saitenspiel (Batterie Todt) geprägt. Während Erstere komplett gesprengt ist hat die Batterie Todt die letzten 70 Jahr gut überstanden und ist heute zum Teil als Museum, zum Teil von Aussen über eine Wanderweg zu erreichen. Gepärgt ist dieser Bereich jedoch auch durch eine Vielzahl von Stützpunkten und Widerstandsnestern mit ausgefallenen Sonderkonstruktionen.
   
Stp. 155 - Tümmler (MKB Großer Kurfürst)  
Diese östlich von Framezele gelegene Stützpunkt ist heute weitgehend in einem Waldstück verschwunden, dass die Reste der gesprengten Bunker überwuchert hat.
Die schwere
Marine Küsten Batterie Großer Kurfürst war mit vier Geschützen vom Kaliber 28 cm in Marineregelbauten des Typs S 412 ausgestattet. Während noch einige Unterstände erhalten sind, so wurden die Geschützbunker vollständig zerstört, wie im Bild rechts gut zu erkennen ist.
   
WN 159 - Sturmvogel  
Dieser Schnabelstand liegt östlich von Le Trou Nez. zum WN gehört zudem eine Vf Wasserbehälter am Fuß der Klippen.
   
WN 159a - Falke  
Dieser VF-Konstruktion für Personal liegt westlich oberhalb von Le Trou Nez am Wanderweg von Le Trou Nez zum Cap Gris Nez.
 
Stp. 161 - Bumerang (MKB Gris Nez)  
Stp. 161 Bumerang war der Tarnname für die Marine Küstenbatterie Gris Nez auch Batterie M IV genannt. Die Batterie lag auf dem Plateau des Caps Gris Nez und war mit zahlreichen Vf Bauten ausgestattet. Die Batterie verfügte über 15,5 cm Geschütze in offenen Bettungen. Seit einigen Jahren wird das Cap renautriert, so dass viele Bauwerke heute nicht mehr zugänglich sind.
   
WN 161a - Pappenheimer  
Dieses Wiederstandsnest liegt zwischen dem Cap Gris Nez und der nächsten Erhebung mit WN 163 Wallenstein. Es besteht heute noch aus zwei eigentümlichen Konstruktionen, einem modifizierten Peilstand sowie einem zurück gezogenen "Doppelschartenstand"
   
WN 163 - Wallenstein  
In WN 163 Deckname Wallenstein befand sich ein VF Kommandostand sowie einige Vf Bauten. Hinzu kam ein Würzburg Riese Funkmessgerät.
   
Stp. 164 - Tilly  
In Stützpunkt Tilly befand sich ein SK Kommandostand, sowie zwei Ringstände zur Nahverteidigung. Im Rückwärtigen Teil des Stützpunktes befand sich zudem eine Vf Unterstand mit aufgesetzter Bettung für eine Flak.
   
Stp. 164a - Sicklingen (MKB Waringzelle)  
Dieser Stützpunkt mit zwei Marine Geschützschartenständen des Typs M 270 für 150mm SK L/45 war zudem mit einem Funkmessgerätebunkers des Typs V 143 für eine Mammut Gerät ausgestattet. Hinzu kamen ein Gruppenunterstand vom Heerestyp 621 und eine Doppelgruppenunterstand vom Heerestyp 622.
Wie noch heute die Krater in der Landschaft zeigen war der Stützpunk schwer bombadiert worden.
   
WN 165 - Frundsberg  
Stp. Frundsberg zwischen Stp. Tilly und Stp. Blücher an der Küste gelegen ist mit einem einzigen Doppelschartenstand ausgestattet. Dieser besitzt sowohl in Richtung Stp. Tilly als auch zur See hin eine Scharten.
   
WN 165b - Blücher  
Dieses Widerstandsnest, welches seine Geschosswirkung flankierend zum Strand einsetzen konnte, deckte den Strand vor der dem Feuerleitstand der Batterie Todt.
   
Stp. 166 - Saitenspiel (MKB Todt)  
Die Batterie war Teil der Fernunterstützungsbatterien an der französischen Kanalküste, die die geplante Landung in England unterstützen sollte. Ursprünglich auf den Namen Siegfried getauft wurde sie 1942 auf den Namen des bei einem Flugzeugabsturz um Leben gekommenen Konstrukteurs Dr. Fritz Todt umgetauft.
Die Batterie mit ihren vier Bunkern aus jeweils rund 800 Tonnen Eisen und 12000 qm Beton war mit 380 mm Geschützen aus dem Hause Krupp ausgerüstet.


In Bunker 1 (siehe Bild rechts) befindet sich heute ein sehenswertes Museum.
     
WN 166a - Seydlitz  
Dieser Stützpunkt stelle die Feuerleitung der Batterie Todt dar und war von der Batterie abgesetzt an der Küste gelegen. Zu ihm gehörten neben dem Feuerleitstand auch ein Funkmessgerät vom Typ Würzburg Riese. Der Leitstand wurde gesprengt und es sind nur noch daher nur noch Trümmer zu finden.
     
WN 167 - Schwert  
WN 167 - Schwert war mit vier MG Bunkern ausgestattet, die heute auf den Strand gestürtzt sind.
     
WN 167a - Ziehten  
WN 167a - Ziehten wat mit zwei Unterständen in Beton über Wellblechbauweise ausgestattet, von denen einer noch gut erhalten an der Küste steht.
     
WN 168 - Leyer  
WN 168 - Leyer besteht aus einem Unterstand, sowie einem Leitstand in SK Bauweise. Der Unterstand liegt ca. 250 m nördlich des Leitstandes, der durch seine Form schon von Weitem auffällt.
     
Stp. 170 - Heidelberg  
Der Stp. 170 - Heidelberg liegt innerhalb der Ortes Audresselles und deckte die Strände im Norden durch einen Heeresregelbau des Typs 680 (Schartenstand für 7.5cm Pak 40) sowie einen Schnabelstand, wie auch die Strände vor dem Ort durch einen Heeresregelbau des Typs 612 (Schartenstand für Lande- und Sturmabwehrgeschütze)  und einen weiteres Schnabelstand.