AOK 15 - KVA G - StpGr Villers
Neben den großen Artilleriebatterien wie der auf dem Mont Canisy gehören zu diesem Abschnitt zahlreiche Anlagen zur Sicherung der Strände. Zum Teil liegen diesen Anlagen heute in dicht bebauten Gebiet und dienen so den Ferienhäusern als Fundamente.
  
Vill 013  
Der stark ausgebaut Stützpunkt auf dem Mont Canisy verfügte über drei Geschütze vom Kaliber 155 mm - K 420 (f) in Regelbauten des Typs 679 sowei drei Geschütze in offenen Bettungen, die in der Lage waren den östlichsten Bereich der Invasionsflotte zu  erreichen. Daher kam es im Rahmen der Landungsoperationen mehrfach zu Schusswechseln mit den Schiffen, darunter auch Schlachtschiffen, die den Hügel mit bis zum 38 cm Geschützen unter Feuer nahmen. Der Stützpunkt selbst verfügte über ein Hohlgangsystem und war in weitem Umkreis durch einen Minengürtel geschützt. Das Hohlgangsystem ist heute im Rahmen von Führungen an einigen Wochenenden im Sommer zu besichtigen.
   
Vill 018  
An der Straße bei Blonville befinden sich zahlreiche Bunker, die den dort sehr flachen Strand sichern sollten. Heute sind diese Bunker teilweise als Fundamente für Ferienhäuser genutzt. Andere hingegen stehen direkt am Stand. Ebenfalls hier zu finden ist ein Vf 3, den man sonst aus dem Bereich am Pas de Calais kennt.
   
Vill 020  
An der Straße westlich von Villers-sur-Mer befindet sich der Stützpunkt mit der Kennung Vill 020. Hier waren zwei Regelbauten des Typs 141c, eine Regelbau des Typs 194 und einer des Typs 604 errichtet worden. Zwei der Bunker dienen heute als Fundamente für Häuser.
Der Regelbau des Typs 141c im Bild ist ein Typ der sich hautsächlich im Gebiet südlich der Seinemündung findet.