AOK 15 - KVA C - KVGr Wissant
Der Abschnitt der Küstenverteidigungsgruppe Wissant erstreckt sich vom Cap Blance Nez bis zu den Stränden von Wisaant. Das Cap mit den Stützpunt 109 überragte die Landschaft weithin und war daher stark ausgebaut worden. Hier finden sich Artilleriebeobachter ebenso wie Radarstellungen. In Richtung Wissant hin ist die Landschaft durch Dünne geprägt, hier wurden die Widerstandsnester zur Strandverteidigung eingerichtet.
   
Stp. 109 - Düsseldorf  
Der Stützpunkt Düsseldorf erstreckt sich über den gesamten Hügel am Cap Blance Nez. An der engsten Stelle des Kanals erbaut und bei gutem Wetter die Küste bei Dover in Sichtweite, wurden hier mehrere Beobachtungsstände, diverse Unterkünfte sowie Funkmessgeräte errichtet. Wie im Gelände noch heute zu erkennen wurde der Stützpunkt schwer bombardiert, diente er doch der nahe gelegenen Batterie Lindemann zur Zielerfassung. 

In den letzten Jahren hat man einiges unternommen um das Cap zu renaturieren. Dabei wurden insb. auf dem Westhang zahlreiche Bauwerke zerstört. Zudem sind viele Bauwerke heute nicht mehr zugänglich, da streng darauf geachtet wird, dass man die Wege nicht mehr verlässt
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WN 109a - Altona  
Das Widerstandsnest Altona bildet des östlichen Abschluss der Anlagen am Cap Blance Nez und deckt den Zugang von Sangatte aus.

Das WN besteht heute noch aus einem Heeresregelbau des Typs 612, sowie einem Gruppenunterstand Vf2a.
 
WN 110 -  Telegrafenhöhe  
Dieses Widerstandsnest befindet sich auf einer als Telegraphenhöhe bekannten nhöhe hinter dem Cap Blance Nez.
Neben einem VF Beobachter befanden sich noch zwei Doppelgruppenunterstände (1x Typ 622, 1x Typ 502) sowie ein MG-Schartenstand vom Typ 630 auf dem Stützpunktgelände.
 
WN 111 - Wolfschlucht  
Dieses Widerstandsnest deckt den Strandausgang westlich von Cap Blance Nez in einer kleinern Schlucht.
Weitere Bunker liegen auf dem westlichen Ausläufer des Caps Blance Nez
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Stp. 119 - Preussen ( Wissant Ost)  
Dieser östlich von Wissant gelegene Stützpunkt ist zu weiten Teilen durch die Verschiebung der Dünen freigelegt und gut zu besuchen.

Heute finden sich dort noch zwei Beobachtungsstände, eine Doppelgruppenunterstand vom Typ 502 eine Gruppenunterstand vom Typ 501 sowie eine PAK-Schartenstand vom Typ 631 der die noch teilweise erhaltene Panzermauer deckte. Hinzu kommen noch eine offene Bettung für einen Granatwerfer sowie eine Bettung für eine PAK mit angeschlossenem Unterstand.
   
Stp. 120 - Pommern (Wissant West)  
Auf dem Strand von Wissant lagen zwischen den Resten der Panzermauer sowie an und in den Dünen die Reste des Wiederstandsnestes 120 Deckname Pommern.
Die Bunker waren zum Teile angesprengt, andere vollkommen zerstört. Einige Bunker wie z.B. ein Regelbau Typ 600 sowie eine Regelbau Typ 630 hingegen waren fast vollständig erhalten.


Das Bild rechts entstand im Jahr 2003.
Im Jahr 2015 wurden die letzten Bunker vollständig abgetragen.
   
Stp. 120a - Sauerland (Wissant Süd)  
An diesem Ort versinken zwei Bunker langsam in der Fluten eines Sees. Der Stützpunkt bestand einst unter anderem aus einer Peilstelle Typ 637, einem Heeresregelbau des Typs 613 und einem Heeresregelbau des Typs 600.
   
WN 142 - Posen (Wissant Zentrum)  
Das sich an den Stützpunk 119 anschließend WN 142 deckte mit dem Schnabelstand den Strand vor der Panzermauer und dem Dorf Wissant.